LOADING ...

Рыбалка на горной речке Тукулан

279K+ views   |   2K+ likes   |   183 dislikes   |  
23:52   |   Dec 11, 2017

Thumbs

Рыбалка на горной речке Тукулан
Рыбалка на горной речке Тукулан thumb Рыбалка на горной речке Тукулан thumb Рыбалка на горной речке Тукулан thumb

Transcription

  • Wir grüßen Sie, liebe Zuschauer.
  • Sie schauen «Jagd und Angeln in Jakutien“
  • Letzten Sommer haben wir uns vorgenommen, an den Nebenflüßen von Aldan zu angeln.
  • Wie unser Team im Herbst am kleinen Fluß Kele geangelt hat, konnten Sie in der vorherigen Folge sehen.
  • Als Erstes haben wir im August den kleinen Fluß Tukulan besucht.
  • Der Sommer war sehr verregnet und wir hatten Schwierigkeiten, einen passenden Zeitabschnitt für unseren Ausflug zu finden
  • Es hat nichts damit zu tun, dass wir wasserscheu sind, sondern damit,
  • dass der Wassestand sich nach starken Regen sehr schnell erhöht,
  • das Wasser wird extrem trüb und das Angeln wird unmöglich
  • Endlich hat die Wettervorhersage uns Ende Juli – Anfang August trockenes Wetter versprochen und wir haben uns umgehend auf den Weg gemacht.
  • Die Route sah folgend aus:
  • erst stand uns eine Autofahrt bis zum Dorf Tscheriktey im Ust-Aldanskiy Bezirk bevor.
  • Diese Fahrt inklusive des Fährenüberetzens über den Lena ist mind. 300 km lang
  • – Das Dorf befindet sich direkt am Ufer des Aldans.
  • Nachdem wir unsere Wasserfahrzeuge vorbereitet haben, haben wir unser Gepäck aufgeladen.
  • Nächster Abschnitt - 60 Km flußaufwärts über den Aldan bis zum ersehnten Fluß Tukulan
  • Das Ufer von Aldan hat uns mit viel schwimmendem Müll betrübt.
  • Es ist die Folge von rasantem Wasseranstieg.
  • – Grüße Sie. Grüße Sie. Wie geht es Ihnen?
  • Tja, Sie sehen, wie es uns geht. Extrem hohes Wasser.
  • Von oben kommt wohl noch mehr Wasser. Noch 2 Meter soll es ansteigen.
  • Unsere Befürchtungen wurden von dem Forstmeister Viktor Sovetnikov bestätigt.
  • Viktor, wo gibt es hier Taimen (Taimen – eine Art Huchen).
  • Hier beim Felsen, ca. 50 km von hier hoch. Höher kommt er nicht.
  • Hier hat sich schon alles geklärt, wird es Fisch geben?
  • Normalerweise gibt es hier viel Fisch.
  • Viel Glück!
  • Tukulan, wie die meisten Nebenflüße von Aldan, ist ein rechtsseitiger Nebenfluß.
  • Der Name leitet sich vom Ewenkischen «Tukulan», was so viel wie «Düne, Sandhügel» bedeutet.
  • Der Fluß ist etwa 200 km lang,
  • er entspringt im Werkhojansker Gebirge und bis zur Hälfte fließt er dort.
  • Im Oberlauf fließt der kleine Fluß zwischen steilen Steinhängen und Felsenklippen.
  • In seinem Lauf ändert der Fluß seinen Charakter mehrmals.
  • Mal wird er ruhig im Tal, mal zeigt er sich wieder schnell und quirlig wie ein Gebirgsbach.
  • Es gibt zwei große Nebenflüße: Tuora Tukulan und Timirdekh
  • Das Wasser ist kristallklar mit einem Hauch Türkisblau.
  • Lacht.
  • Der erste Lenok. (ein lachsartiger Fisch)
  • - Was hast du benutzt? - Einen Black Fury Spinner.
  • Wir haben doch die Waage mit, lass uns ihn wiegen.
  • – Ein großer Lenok. Black Fury? – Ja. Black Fury
  • Habt ihr schon zwei Fische gefangen? Wo denn? - Direkt hier.
  • – Unglaublich! 1,8 kg vielleicht 2 Kilo ist dieser hier.
  • Ich habe einen! Ach du auch! 2 Fische gleichzeitig
  • Hast du einen großen Fisch?
  • – Wahnsinn! Dieser hier ist riesig!
  • – Ich habe mich schon gewundert, warum ich ihn nicht rausgekriegt habe. Ein toller Fisch!
  • – Noch einer! Sollen wir hier bleiben? Lachen.
  • – Fast 2,1 Kg
  • - Für eine Fischsuppe wird es reichen
  • Wir sind von der Flußmündung fast 4 Stunden mit dem Boot gefahren.
  • Es sind ca. 50 km Luftlinie. Wie lange die gewundene Linie ist, kann man nicht sagen.
  • Wir werden hier unser Lager aufschlagen und von hier aus flußaufwärts fahren, so weit uns der Restsprit reicht.
  • Wir werden planen, wie weit wir hoch fahren, dann zum Ausgangspunkt hinunter flößen und hier wieder übernachten.
  • Endlich ist das Lager aufgeschlagen, die Fahne aufgezogen, jetzt können wir Erinnerungsfotos machen.
  • – Während der Reis kocht, werden wir den Fisch anbraten.
  • Abschmecken mit ein bisschen Fischgewürz mit rotem Pfeffer und ein wenig Salz.
  • Da wir keine Bratpfanne mitgenommen haben, werden wir in diesem großen Topf braten.
  • - Ein schöner Fisch!
  • Wir sind heute Mittag wieder gekommen, gut zu Mittag gegessen und sind wieder flußaufwärts gefahren. Wir haben gut geangelt.
  • Der Kameramann war nicht dabei. Hier ist der Fang unseres Teams. Jeder Fisch wiegt ca. 1,6-2 kg
  • Das Wasser ist noch sehr trüb, obwohl es schon türkis getönt ist
  • Aber die Trübheit ist noch zu sehen.
  • Das Wasser in diesem Fluß ist normalerweise kristallklar.
  • Der Boden ist sonst ein paar Meter tief zu sehen.
  • Daher haben wir heute diese grellen Blinker benutzt.
  • Grelles Gelb und Rot. Nummer 4.
  • Außerdem habe ich diesen kleinen Metallblinker drangehängt.
  • Nummer 4. Mit so einem grellen orangefarbenen Glöckchen.
  • Damit haben wir Lenoks gefangen.
  • Meistens haben sie heute die Spinner angebissen.
  • Den Löffelköder haben sie nicht angebissen.
  • Angeln mit einer Kunstködermaus ist recht spannend, viel spannender als mit einem Blinker.
  • Da sieht man den Moment, wenn der Fisch den Köder angreift
  • Lenok schlägt den Köder meistens von unten mit dem Schwanz.
  • Die Maus fliegt hoch, fällt wieder ins Wasser und in dem Moment greift er an.
  • Manchmal schlägt er 2 Mal. Es kommt auch vor, dass er einfach seitlich oder von hinten anbeißt.
  • Er ist eh schon auf der Wasseroberfläche, daher kann man diesen Zweikampf, den Moment des Angriffs beobachten.
  • Es ist hochspannend!
  • Am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg zur Sonne und Bergen gemacht.
  • Das Wetter hat mitgespielt: ein leichter kühler Wind und keine Wolke in Sicht.
  • Heute haben wir uns vorgenommen, das Gebirge zu erreichen
  • und weiter hoch bis zu den Nebenflüßen Timirdekh
  • und Tuora Tukulan zu fahren.
  • Aus unserer Sicht bietet das Flüsschen Tukulan hier die atemberaubendsten Aussichten.
  • Rechts und links vom Gebirge umrandet, fährt man durch ein breites Tor rein.
  • Ein heftiger Gegenstrom verleiht das Gefühl der Geschwindigkeit,
  • als würde man über dem steinigen Tal schweben.
  • In dieser Gegend gibt es eine Kiesbank nach der anderen,
  • die Strömung ist reißend. Man bedarf guter Fahrerfahrung,
  • um sogenannte Fahrrinnen zu erwischen, die manchmal nicht breiter als 1 Meter sind.
  • An manchen Kiesbänken ist die Strömung so stark,
  • dass ein 30 PS starker Motor es kaum schafft,
  • das Boot über die Kiesbank zu schieben.
  • In solchen Momenten stockt das Boot, der Bug kommt hoch
  • hoch und die Insassen müssen sich nach vorne bewegen,
  • sonst ist das Kentern unvermeidbar.
  • In der Tat kann man dem Tukulan einen Tagesbesuch erstatten
  • und die Zeit im mittleren Bereich des Flusses verbringen.
  • Hier spürt man die Schönheit und Gewalt der Natur am besten.
  • Das Gebirge, das weiße steinige Tal,
  • die reißende türkisfarbene Strömung runden den Eindruck ab.
  • Der erste Lenok vom Timirdekh.
  • Wir sind nah an die Mündung des Timirdekh gekommen.
  • Hier fließen Tukulan und Timirdekh zusammen.
  • Wir können hier den Unterschied erkennen: klare Strömung fließt mit dem trüben Wasser vom Tukulan zusammen.
  • Zwei Strömungen treffen sich hier und genau an dem Ort wollen wir jetzt angeln.
  • Währenddessen trifft unser zweites Team auf einen jungen Elch.
  • Er ist zur Tränke gekommen und hat sie erst dann verlassen, als das Boot auf seine Höhe kam.
  • Das Gewässer vom Tukulan ist ein Wasserschutzgebiet.
  • Überall sind Spuren von wilden Tieren zu sehen.
  • Es gibt Rentiere, Elche, Bären.
  • Eine frische Spur! Von heute!
  • Natürlich auch Wölfe.
  • Dieses Raubtier macht keinen Bogen um die Gegend mit so viel Wild.
  • Wir drehen überall in Jakutien: vom Nordpolarmeeresküste bis zu südlichen Grenzen
  • und überall finden wir Spuren von Wolfsrudeln.
  • Alle bemerken, dass die Anzahl von Wölfen erheblich gestiegen ist.
  • Liebe Freunde, wie oft gehen wir an wundervollen Dingen, die uns das Leben bereitet, vorbei ohne sie zu bemerken?
  • Auch hier wären wir vorbeigezogen, wäre es nicht der geschulte Blick unseres Kameramannes.
  • Wie viele Jahre haben diese Steine zusammen verbracht?
  • Wieviel Wasser musste dadurch fließen,
  • dass der innere Stein ein solches Loch in den großen Stein gehauen hat?
  • Ein ruhiger Sommerabend am Fluss.
  • Es sind besondere Minuten, in denen man eins mit der Natur ist.
  • Ich habe nur einen Wunsch: mich auf einen Stein hinzusetzen
  • und beseelt die Felsen und den fortwährenden rauschenden Wasserstrom anzuschauen.
  • Schade, dass man die Schönheit der Natur nicht auf Vorrat genießen kann.
  • Man muss es regelmäßig machen.
  • Um so mehr in unserem schnellen Zeitalter.
  • Viele von uns verspüren eine besondere Harmonie
  • wenn wir uns in der Natur befinden.
  • Als ob man vollständig wird, als ob ein wichtiger Teil von uns, der seit Langem verloren war, zurückerlangt wurde.
  • Es ist nicht umsonst so.
  • In unserem technologischen Zeitalter verbringen wir mehr Zeit in einer virtuellen Welt,
  • kommunizieren mehr mit unpersonifizierten Usern, leben nach einem von außen konditioniertem Ideal.
  • Der Begriff der wahren Schönheit ist in unserem Geist seit Urzeiten fest verankert
  • und hängt eng mit der Umwelt zusammen.
  • Daher brauchen wir alle, und vor Allem die junge Generation,
  • die im Computerzeitalter zur Welt gekommen ist, regelmäßigen Kontakt mit der Natur.
  • Nun haben wir uns auf den Rückweg gemacht.
  • Heute ist der letzte, dritte Tag unseres Angelausflugs.
  • Vor uns liegt ein 70 km langer Weg über den kurvenreichen Fluß.
  • Wir haben es vor, bis heute Abend den Kordon zu erreichen.
  • Das Gewässer ist noch trüb, aber der Fischer hat immer eine Hoffnung.
  • Ach, hat er alle drei Haken angebissen?
  • Toll!
  • Ist es ein Asch? – Ja, ein Asch.
  • - Ist es ein Lenok? – Ja, ein Lenok
  • - Das ist ein Lenok!
  • - Komm hier!
  • Er hat 3 Mal angebissen.
  • Ich habe 3 Schläge gespürt.
  • Spitznase
  • Nun, liebe Freunde, unsere Reise nach Tukulan neigt dem Ende.
  • Trotz des Hochwassers ist das Angeln gut gelungen.
  • Man muss sagen, der Fluss hat uns mit seiner Schönheit bezaubert.
  • Auch sein Charakter war ziemlich schroff.
  • Wir hatten genug Abenteuer.
  • So hatten wir tags zuvor gedacht.
  • Allerdings hat der Aldan uns noch auf Probe gestellt.
  • Während der Übernachtung beim Kordon erhob sich eine starke Brise
  • Und den ganzen Rückweg bis zum Dorf Tscheriktei mussten wir mit den Sturmwellen kämpfen.
  • Hochwasser und starker Wellengang,
  • die viel Müll und Gras auf die Wasseroberfläche treiben,
  • , sind keine Freunde von Wasserjetmotoren.
  • Wir mussten oft anhalten und den Motor von Müll befreien.
  • Viel Arbeit!
  • Aber Ende gut, alles gut.
  • Und in diesem extrem optimistischen Sinne, liebe Zuschauer,
  • möchten wir uns von Ihnen verabschieden.
  • Auf Wiedersehen!

Download subtitle

Description

Великолепная летняя рыбалка спиннингом на горной речке Тукулан. Название от эвенкийского «тукулан» – песчаный бугор, дюна. Правый приток Алдана. Рыбалка и сплав в этих местах гарантируют отличный отдых и незабываемые впечатления.